„angekommen – angenommen“

Das Projekt „angekommen – angenommen“ hat vor allem die Aufnahmegesellschaft in Deutschland im Blick.

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung erarbeiten wir in zwei Aktionsgruppen ihre Lebensgeschichten und Erfahrungen und bringen diese in einer Ausstellung und einem Theaterstück zum Ausdruck. Flankiert wird das ganze durch ein (freizeit)pädagogisches Begleitprogramm.

Die Geschichten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sind die Grundlage für die didaktischen Methoden, die wir gemeinsam mit ihnen entwickeln werden und die stationär, virtuell und mobil zum Einsatz kommen.

Bei dem stationären Baustein werden die Besucher*innen von unseren Jugendlichen im Tandem durch einen Parcour mit Ausstellung und Selbsterfahrungselementen geführt.

Im mobilen Angebot werden wir, gemeinsam mit besonders geschulten Jugendlichen und Teilen des stationären Bausteins, verschiedene Kooperationspartner in Süddeutschland besuchen. Dadurch soll das Projekt für möglichst viele Menschen nutzbar gemacht werden, denn wir wollen unser Konzept im Sinne eines Schneeballsystems anbieten. Hierfür werden die beteiligten Jugendlichen Schulungen für andere interessierte Jugendliche vor Ort anbieten. Diese Schulungen werden von unseren Trainings-Tandems nach den Train-the-Trainer- und Peer-to-Peer-Learning-Prinzipien durchgeführt und bei Bedarf durch unsere hauptamtlichen Mitarbeiter*innen vor Ort unterstützt.

In der virtuellen Welt sollen unsere Bildungsangebote online zur Verfügung gestellt und soweit möglich ins Virtuelle übersetzt werden. Didaktische Materialien werden ins Internet gestellt und auch die Ausstellung selbst über das Internet zu sehen und zu nutzen sein. E-Learning und Webinare werden entwickelt und zielgruppengerecht umgesetzt. Auf diese Weise können wir auch Zielgruppen außerhalb Süddeutschlands erreichen.

Projektlaufzeit: 1.7.2018 – 30.6.2020

Projektverantwortlicher: jochen.schneider@kubusev.org

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert