Refucoaches

In diesem interkulturellen und von ehrenamtlichem Engagement geprägten Projekt standen junge Geflüchtete im Großraum Stuttgart als verantwortliche Mini-ProjektgestalterInnen im Mittelpunkt. Die Refucoaches im Alter von 16-27 Jahren sind seit mehr als zwei Jahren in Deutschland und verfügen über gute Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache.

Teilnehmende zeigen ihre mit unterschiedlichen Mustern bemalten Hände.
Henna-Abend im fam futur – Backnang

Im Rahmen des Projekts konnten die Refucoaches eigene und vielfältige Interessen und Kompetenzen an andere Menschen in ihrer Umgebung weitergeben. Aus anfänglichen Ideen entstanden interessante kleine Projekte, die mit verschiedenen Zielgruppen in der Nachbarschaft oder dem weiteren Umfeld durchgeführt wurden. Etwa 15 Mini-Projekte konnten in diversen Bereichen umgesetzt werden: Neben themenfokussierten Kochkursen für Jugendliche wurden u.a. musikalische Fachkenntnisse im Gitarrenkurs weitergegeben und in einem Parkours-Kurs sportliche Fähigkeiten (wie Saltos etc.) trainiert. Im Rahmen eines zweitägigen Selbtsschutzkurses lernten junge Frauen sich zu verteidigen. Die Refucoaches waren allesamt sehr engagiert, konnten wichtige Kenntnisse weitergeben und selbst Neues erlernen. Auch das Feedback der Teilnehmenden zu den Mini-Projektangeboten war durchweg positiv.

Zwei junge Frauen üben die Selbstverteidigung.
Selbstverteidigungskurse im fam futur – Backnang
In einer Turnhalle üben Jugendliche die Sportart Parcour.
Parkours – Kurs im Jugendhaus Fellbach

Die Mini-Projekte förderten damit die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen mit Fluchterfahrungen sowie die Begegnung und den Austausch vielfältiger Menschen.

Wir danken folgenden Einrichtungen für deren Unterstützung:

  • Conrad-Weiser-Schule, Aspach
  • Jugendhaus Fellbach
  • fam futur – Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien, Backnang
  • Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof

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