Info-Veranstaltung in der Agentur für Arbeit Waiblingen

Inklusion statt Integration war das große Thema dieser Veranstaltung. Es wurde informiert und diskutiert – vor allem über den Ansatz der Inklusion in der Behindertenpolitik- und Arbeit, der von vornherein Ausschlüsse aus der  Gesellschaft zu vermeiden sucht (im Gegensatz zur Integration, die bei der Wiedereingliederung bereits Ausgeschlossener ansetzt). Um einen Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik zu erreichen, muss es Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, zu allen Lebensbereichen Zutritt zu haben.

Thomas Meyer, Professor im Fachbereich Soziales der Dualen Hochschule Stuttgart, Walter Hennig, Chef der Arbeitsagentur Waiblingen, Christine Käferle von der Regionaldirektion der Arbeitsagentur Baden-Württemberg, Heiderose Maaß, Vorstandsmitglied der Diakonie Stetten, Karl-Friedrich Ernst vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, sowie der Landesbehindertenbeauftragte Gerd Weimer diskutierten darüber, ob und wie Inklusion stattfinden kann und welche Wege geebnet werden müssen, um behinderten Menschen einen Zugang zur Arbeitswelt zu gewähren.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch eine Ausstellung von Bildern eröffnet, in der sich Kinder und Jugendliche mit Behinderung mit ihren Berufswünschen, bzw. der Arbeitswelt kreativ und bunt auseinandersetzten. Bei der Vernissage kamen die Kindern und Jugendlichen auch selbst zu Wort.

Es ist geplant im Rahmen des Projektes noch einen Kalender mit Bildern und einer Würdigung der jungen „KünsterlInnen“ zu produzieren.
Die Bilder finden viel Beachtung und sind im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur Waiblingen zu sehen.