15.08.2018

Das Thema Vielfalt wurde nicht nur durch die Beteiligten interaktiv bearbeitet, sondern spiegelte sich auch in der 24-köpfigen Gruppe wider: Weibliche und männliche Teilnehmende, syrische und deutsche junge Menschen, mit und ohne Migrationshintergrund und Fluchterfahrung.

„Das ist sehr herausfordernd und toll, so viele Fragen gestellt zu bekommen. Solch eine interessierte Gruppe hatte ich schon lange nicht mehr.“ Zitat einer Stadtführerin aus Krakau über den Teilnehmerkreis der bildungspolitischen Reise vom 29.07.2018 – 06.08.2018.

 

Acht Tage drehte sich in Krakau alles um die Themen Vielfalt und interreligiösen Dialog. Begonnen wurde mit einem Blick in die Geschichte, um festzustellen wie schwer der Weg zu einer Demokratie sein kann. Gemeinsam besuchten wir die Gedenkstätte Auschwitz und versuchten mehr über das unfassbare Geschehen während dem 2. Weltkrieg zu erfahren. Auch eine Besichtigung des jüdischen Ghettos sowie des Oskar-Schindler Museums stand an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinzu kamen der Besuch von verschiedenen Gotteshäusern und der Besuch eines Kultur- und Begegnungszentrums. Selbständig erarbeiteten die Teilnehmenden eigene passende Themengebiete und stellten diese am Ende der Reise vor. Bei so viel Spaß haben alle schnell gemerkt, dass ethnische, nationale und religiöse Prägungen keine Grenze darstellten, sondern dass neue Freundschaften entstanden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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01.04.2018

Eine bildungspolitische Reise:

Du hast Interesse an Politik sowie Geschichte, lernst gerne neue Leute kennen und liebst es zu verreisen? Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir organisieren für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren eine besondere Reise nach Krakau in der ersten Sommerferienwoche (29.07. bis 05.08.2018).
Insgesamt nehmen 28 junge Menschen an der Reise teil, wobei die Hälfte eigene Fluchterfahrung hat (Voraussetzung: B2-Niveau oder der Besuch einer deutschen Regelschule sowie ein aktueller Reisepass). Insbesondere Syrien wird deshalb immer wieder ein Thema sein und wir werden die syrische Kultur besser kennenlernen. Die Betreuung erfolgt durch ein gemischtes Team aus Sozialpädagogen und Lehrern, die teilweise auch Fluchthintergrund besitzen.

Folgende Inhalte werden Thema sein:
– Krisen, Konflikte & Kriege in der Vergangenheit und Gegenwart
– Die Geschichte von Polen und Deutschland
– Nationale und internationale Politik
– Interreligiöser Dialog
– Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten in und um Krakau

 

Was ist geplant?
Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm, bei dem der Spaß auch nicht zu kurz kommt und trotzdem auch Inhalte vermittelt werden. Es ist ein straffes Programm (ca. 6 Stunden pro Tag), bei dem ihr aber aktiv mitbestimmen könnt, was euch interessiert.

 

Was kostet mich das Ganze?
Die Reise wird zum größten Teil über Fördermittel finanziert, weshalb nur ein Eigenanteil von 100 Euro pro Teilnehmenden notwendig ist. Darin inbegriffen ist der Flug, Hotel mit Frühstück und alle Eintrittsgelder. Wir gehen zwar ein paar Mal gemeinsam essen (hier übernehmen wir die Kosten), allerdings ist jeder für seine restliche Verpflegung und das Abendprogramm selbst verantwortlich.

Ihr habt Interesse?
Dann schickt uns einfach bis zum 15. April 2018 eine Bewerbungsmail an: zukunftswerkstattrw@web.de

Die Bewerbung besteht aus:
– Einem Foto
– Einem kurzen Lebenslauf (uns sind vor allem eure Hobbys wichtig)
– Einem kleinen Motivationsschreiben (warum ihr mitmachen wollt, max. 1 Seite, eine halbe Seite reicht aber auch völlig aus)
– Sofern ihr noch minderjährig seid: Einverständniserklärung eurer Eltern
Falls ihr weitere Fragen habt, meldet euch einfach bei uns im Büro (bitte unbedingt auf den AB sprechen, wir rufen euch dann zurück): 0711-888 999 12

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Zukunftswerkstatt Rückenwind | Krummenbachweg 1 | 71546 Aspach

 

Kubus e.V. | Reinsburgstr. 82 | 70178 Stuttgart